Montag, 15. September 2008

Onpage-Optimierung

Ein Grundbaustein zur Suchmaschinenoptimierung

Die Onpage-Optimierung trägt als wesentlicher Faktor zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Seite bei, was wiederum die Basis für gute Positionen in den SERPs (Search Engine Result Pages) ist.

Neben dem eigentlichen Inhalt Ihrer Seite ist auch dessen Aufbereitung von Bedeutung. Das beginnt mit der URL der Seite bzw. Unterseite, denn in dieser können bereits Keywords untergebracht werden. Wollen Sie Ihre Seite z.B. für den deutschen Sprachraum und die Keywords PHP Tutorials optimieren, wäre der beste Domainname http://www.php-tutorials.de.

Weiter geht es mit dem Seitentitel, der nicht nur großen Einfluss auf die Position der Seite hat, sondern auch als Linktext der bei der Suche erzeugten Links fungiert. Der Beschreibungstext unter diesen Links wird übrigens bei manchen Sucherergebnissen aus der Meta-Angabe Description erstellt – so viel zu den häufig vernachlässigten Meta-Tags ;)

Nun folgt das Layout der Seite, das man zur besseren Indizierung durch die Suchmaschinen barrierefrei und valide gestalten sollte. Dadurch wird außerdem der Quellcode schlank gehalten und erhöht somit die Keyword-Density. Dieser „Wert“ gibt das Verhältnis eines Keywords zum gesamten Seiteninhalt an. Logischerweise sollten die Wörter (z.B. Fußball), für die eine Seite optimiert werden soll, auch häufig vorkommen.

Dennoch gilt Qualität vor Quantität – von sinnlosen Keywordreihungen ist demnach Abstand zu nehmen. Die bringen erstens dem User keinen Nutzen und können zweitens als Manipulationsversuch gewertet werden und damit zu einer Abstrafung durch Google führen. Nachdem der Content steht muss er noch semantisch korrekt ausgezeichnet werden. D.h. Überschriften werden durch h1, h2, etc… ausgezeichnet, und wichtige Wörter werden fett (b), kursiv (i) oder unterstrichen (u) hervorgehoben.
Als letztes noch ein Hinweis für alle Liebhaber von Flash, Ajax und Javascript: Suchmaschinen indizieren dynamisch veränderbare Inhalte schlecht oder gar nicht. Wer dennoch nicht auf derartige Techniken verzichten will, der sollte zumindest sicherstellen, dass alle Inhalte auch ohne Javascript betrachtet werden können. Das lohnt sich übrigens nicht nur wegen der Suchmaschinenoptimierung, sondern deckt auch den geringen Prozentsatz der User ab, die ohne Javascriptunterstützung surfen.

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