Bei der Phrase „Geld im Internet verdienen“ werden wohl die meisten von euch zunächst an lästige Werbebanner, Pop-Ups und Layer-Ads denken oder gar an Abzocke á la „Kaufen Sie dieses E-book und werden Sie reich in 10 Minuten“. Das ist wohl nicht zuletzt der Grund, warum dieses Thema immer einen negativen Beigeschmack hat.
Ich denke es ist an der Zeit, das Image von Geld im Internet ein wenig zu renommieren und werde deshalb eine Möglichkeit erläutern, die wahrscheinlich noch nicht alle kennen oder bisher nur als Randphänomen wahrgenommen haben.
Und da ich nun lange genug um den heißen Brei herum geredet habe bringe ich mit diesem Satz das Thema „Linkmiete“ zur Sprache. Links mieten bedeuten nix anderes, als das Seite A einen Link zu Seite B erstellt und der Besitzer von Seite B den Besitzer von Seite A dafür bezahlt. Das mag zunächst seltsam erscheinen macht aber schnell Sinn, wenn man sich ein wenig in der Kunst der Suchmaschinenoptimierung auskennt. Suchmaschinen beschränken sich beim Erstellen ihrer Ergebnisse nämlich längst nicht nur auf den tatsächlichen Inhalt einer Seite, sondern lassen viele weitere Faktoren mit einfließen. Der wohl wichtigste dieser weiteren Faktoren ist die Anzahl und Qualität der Backlinks einer Seite. Soweit so gut, aber warum sollte mich jemand dafür bezahlen? Nun, das lässt sich einfach damit erklären, dass die meisten Besucher über eine Suchmaschinen kommen. Als Online-Shop ist man z.B. darauf angewiesen, dass man für einen bestimmten Suchbegriff möglichst weit vorn steht, ansonsten verkauft man nämlich nix.
Nachdem Ihr nun den Grundgedanken des Linkkaufs versteht, wird es Zeit ans eingemachte zu gehen, denn nicht jede Seite kann Links verkaufen – oder kann schon, wird aber keinen Käufer finden -, denn eine Seite muss schon gewisse Kriterien erfüllen bevor sie aus Suchmaschinenoptimierungssicht lukrativ erscheint. Diese Kriterien sind u.a.:
Pagerank
Alter der Domain bzw. Trustrank
Thema der Seite und Platzierung des Links
Platzierung für ein bestimmtes Suchwort
Anzahl externer Links
Anzahl interner Links
…
So macht es erst Sinn, Links zu verkaufen, wenn man mindestens einen PR von 2 besser 3 hat, da sich der Kauf sonst eigentlich nicht lohnt. Das Alter einer Domain sagt etwas über das „Vertrauen“ aus, das Google in diese Domain hat und generell lässt sich sagen je älter desto besser. Je relevanter das Thema einer Seite zum zu setzenden Link ist, desto besser. Normalerweise wird eine Seite auf ein oder mehrere Suchworte optimiert und es lohnt sich deshalb Links von denjenigen Seiten einzukaufen, die bereits gut für dieses Suchwort „ranken“. Zuletzt noch die Anzahl der Links auf einer Seite. Kurz und knapp: Je weniger, desto besser. Ein Link „vererbt“ nämlich Power und je weniger davon geteilt werden muss, desto besser ;)
Soo… nun habt ihr einen groben Überblick was Linkverkauf bedeutet und worauf ihr achten müsst.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen